Schlussbericht zur empirischen Expertise „Partizipation an (ganztägigen) Grundschulen“

Bibliografische Angaben

Wagener, Anna Lena / Coelen, Thomas / Brügelmann, Hans (unter Mitarbeit von Janina Stötzel und Johanna Dreisbach) (2009): Schlussbericht zur empirischen Expertise „Partizipation an (ganztägigen) Grundschulen“. Siegen. (80 S.).

Thomas Coelen, Anna Lena Wagener und Hans Brügelmann führten 2008 bis 2009 im Auftrag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die vergleichende Studie „Partizipation an (ganztägigen) Grundschulen“ (PagGs) durch. An der Studie nahmen zehn unterschiedlich organisierte Ganztagsgrundschulen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz in den Jahrgängen der ersten bis vierten Klasse teil. Im Fokus der Untersuchung standen die Partizipationsstrukturen und -kulturen an ganztägigen Grundschulen. Hintergrund war eine mögliche Erweiterung der Schulen um einen außerunterrichtlichen Bereich. Hierfür wurden die Möglichkeiten und Grenzen von Mitbestimmung in unterschiedlich organisierten Ganztagsmodellen vertieft erforscht. Nach über einem Jahr Forschungspraxis hielten die Autor_innen fest, dass einige Teilziele der Ganztagsschulentwicklung bereits erreicht sind: Steigerung der Lernleistungen, Vereinfachung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung demokratischer Bildung. Konkret erzielten die Forscher_innen durch die Anwendung von kombinierten qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden die Bestätigung der Annahme, dass die Partizipationsmöglichkeiten vom organisatorischen Rahmen in der jeweiligen Ganztagsschule abhängig sind. 

 

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