Herzlich willkommen!
Der Verein Transfer für Bildung e.V. setzt sich für politische, internationale und kulturelle Bildung ein. Er umfasst unter anderem den Fachbereich Transferstelle politische Bildung, der Wissenschaft und Praxis politischer Bildung mit Expertise, Projektbegleitung, Forschung und Fortbildung unterstützt.
Die Fachstelle politische Bildung – Wissens-Hub (2025-2027) ist ein Projekt von Transfer für Bildung e.V. und wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert. Es ist ein Projekt des Fachbereichs Transferstelle politische Bildung.
Wir trauern mit dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) um dessen langjährige Geschäftsführerin Mechthild Merfeld. Mechthild Merfeld hat die Arbeit von Transfer für Bildung e.V. von Beginn an wohlwollend begleitet. Wir denken an sie mit Dankbarkeit und Hochachtung. Einen Nachruf des AdB finden Sie hier.
Aktuelle Beiträge
„Derzeit forsche ich zu Vorstellungen von Grundschüler*innen zu politischen Begriffen“ Fünf Fragen an Jakob Feyerer
Dr. Jakob Feyerer ist Hochschulprofessor am Institut für Elementar- und Primarstufenpädagogik der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit Vorstellungen von Politik bzw. politischen Begriffen von Grundschüler*innen und Studierenden. Er wünscht sich mehr Forschung zu inklusiver politscher Bildung, schulischer Partizipation und politischer Bildung in der Primastrufe.
mehr lesen„In Serious Games steckt viel Potenzial für Demokratiebildung und Citizenship Education.“ Fünf Fragen an Alexander Preisinger
Dr. Alexander Preisinger ist Senior Lecturer am Fachbereich Didaktik der Geschichte an der Universität Wien und betreut dort das GameLab. Er arbeitet zum spielbasierten Lehren und Lernen in der politischen Bildung. Im Interview verweist er auf das Potenzial von Serious Games für die politische Bildung und wünscht sich mehr Austausch mit Spieleentwickler*innen und Jugendarbeit.
mehr lesen„Forschung zu außerschulischer politischer Bildung ist in Österreich nicht sonderlich stark ausgeprägt.“ Fünf Fragen an Martin Haselwanter
Dr. Martin Haselwanter ist im Lehr- und Forschungsbereich Soziale und außerschulische politische Bildung am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck tätig. Er beschäftigt sich mit politischer Erwachsenenbildung in Österreich, dem Verhältnis von politischer Bildung und sozialen Bewegungen sowie der Abgrenzung zu Extremismusprävention.
mehr lesen„Starke Lehrer – starke Schüler“. Interview mit Dagmar Peterhänsel, Sächsisches Landesamt für Schule und Bildung
Dagmar Peterhänsel gibt im Interview Einblicke in Ziele, Herausforderungen und Kooperationen von „Starke Lehrer – starke Schüler“, einem Programm zur Förderung der pädagogischen Handlungskompetenz im Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit an sächsischen Schulen. Sie ist Leiterin des Programms im Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung. „Starke Lehrer – starke Schüler“ startete als Modellprojekt in Sachsen (2015-2018) und wurde wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Es wurde inzwischen in das sächsische Schulsystem implementiert und wird auch in Niedersachsen, Brandenburg und Hessen in Zusammenarbeit mit Wissenschaft durchgeführt.
mehr lesen„Rassismus muss im Verhältnis zu gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen reflektiert werden.“ Fünf Fragen an Lara Kierot
Dr.in Lara Möller ist am Zentrum für Lehrer*innenbildung, Arbeitsbereich Didaktik der Politischen Bildung, der Universität Wien tätig. In ihrer Dissertation untersuchte sie Vorstellungen Lehramtsstudierender zum Thema Rassismus und zieht daraus Schlussfolgerungen für die Fachdidaktik politischer Bildung. Aktuell beschäftigt sie sich unter anderem mit (Selbst-)Reflexivität innerhalb subjektiver Vorstellungen von Lernenden.
mehr lesen„Spannend wäre es, Praktiken politischer Bildung an österreichischen berufsbildenden Schulen zu erforschen, da wir noch sehr wenig darüber wissen.“ Fünf Fragen an Thomas Stornig
Thomas Stornig ist am Institut für Schulqualität und berufsbegleitende Professionalisierung sowie am Institut für fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule Tirol tätig. In seiner Dissertation hat er sich mit schulischer politischer Bildung im Kontext des Wählens mit 16 in Österreich beschäftigt. Aktuell forscht er zu Lehrer*innenprofessionalität in der politischen Bildung durch Fort- und Weiterbildung.
mehr lesen„Der Austausch zwischen verschiedenen Akteur*innen ist zentral, um pluriperspektivisch auch unberücksichtigte Aspekte erkennen zu können.“ Fünf Fragen an Christoph Kühberger
Christoph Kühberger ist Professor für Geschichts- und Politikdidaktik und Leiter des Fachbereichs Geschichte an der Universität Salzburg. Seine Forschung ist für den österreichischen Lehrplan und für Schulbücher relevant. Zuletzt ging er mit Methoden der Digital Humanities sowie herkömmlichen Methoden der Sozialwissenschaften der Frage nach, welche Geschichten Lehramtsstudierende in Österreich über die Entwicklung der österreichischen Demokratie erzählen.
mehr lesen„Der fachliche Diskurs mit den Lebens- und Naturwissenschaften sowie der Mathematik wird für die politische Bildung immer wichtiger.“ Fünf Fragen an Florian Weber-Stein
Florian Weber-Stein ist Professor für Politikwissenschaft und Politikdidaktik am Institut für Sozialwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im Interview betont er die zunehmende Bedeutung eines grundlegenden Verständnisses von statistischen Daten und Zusammenhängen für politische Bildungsprozesse. Er arbeitet daher, gemeinsam mit einem Kollegen aus der Mathematik, zum Thema statistical literacy in der politischen Bildung.
mehr lesen„Evaluation muss immer auch den allgemeinen Zielen von politischer Bildung gerecht werden.“ Interview mit Raphaela Schlicht-Schmälzle
Dr.in Raphaela Schlicht-Schmälzle war wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt am Main. Sie arbeitete und forschte im Projekt „PrEval – Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen“ (März 2020 bis Juni 2022) zu politischer Bildung. Im Interview gibt sie Einblicke in das Projekt, unter anderem zum Verhältnis von Prävention und politischer Bildung.
mehr lesen„Viele Akteure in der Wissenschaft und Praxis engagieren sich im Bereich der politischen Bildung, ohne voneinander zu wissen.“ Fünf Fragen an Christian Kuchler
Prof. Dr. Christian Kuchler ist Leiter des Lehr- und Forschungsbereichs der Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der RWTH Aachen. Er arbeitet an den Schnittstellen von historischer und politischer Bildung, unter anderem zu den Potenzialen außerschulischer Lernorte, und fordert einen stärkeren Austausch zwischen den Bereichen.
mehr lesenAktuelle Empfehlungen
- Gröning, Johanne / Hölzel-Chokharash, Tina / Prehm, Felix (2026): Queerfeindlichkeit in Sachsen: Herausforderung für politische Bildung angesichts demokratiefeindlicher Verschiebungen. In: RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Hrsg.): Sozialraum, Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit im Nordosten, S. 151-176 mehr
- CfP für die Ausgabe 2/2027 der „Zeitschrift für Weiterbildungsforschung“ (Peer-Review) zum Thema „Politische Bildung“ [ PDF | 248 KB ]
Frist (für Skizzen): 20. September 2026
Frist (für Manuskripte): 30. November 2026 - 1. Förderaufruf „Transformationen in der Demokratie“ zur Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema „Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mehr
Frist: 31. August 2026
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