Rechtsextremismus online beobachten und nachhaltig bekämpfen. Bericht über Recherchen und Maßnahmen im Jahr 2014
Bibliografische Angaben
jugendschutz.net (Hrsg.) (2015): Rechtsextremismus online beobachten und nachhaltig bekämpfen. Bericht über Recherchen und Maßnahmen im Jahr 2014, Mainz. (24 S.)
jugendschutz.net informiert in einem jährlichen Bericht über die eigenen Recherchen und Maßnahmen und zeigt Entwicklungen im Bereich des Rechtsextremismus online auf. Im Jahr 2014 wurden insgesamt über 6.100 rechtsextreme Webangebote gesichtet, hiervon 97 Prozent auf Facebook, YouTube, Twitter etc. Insgesamt wurden 1.762 Rechtsverstöße registriert, ein Großteil im Social Web. Im Social Web, so die Studie, könne durch Rechtsextreme mit geringen Mitteln eine große Zahl an Jugendlichen erreicht werden. „Die vermeintliche Anonymität, die ausländische Plattformen gewähren, hat mit dazu beigetragen, dass immer häufiger zu Hass gegen Juden, Muslime, Sinti und Roma, Flüchtlinge oder Homosexuelle angestachelt wird. Immer häufiger finden sich aber auch volksverhetzende Beiträge oder Gewaltaufrufe, die User scheinbar für salonfähig halten und unter ihrem eigenen Namen veröffentlichen.“ (jugendschutz.net 2015, S. 18).
Bezugsquelle/Download: peDOCS
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