Fachforum „Politische Bildung und Jugendarbeit“

Am 20. September 2019 diskutierten in Berlin Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis der (allgemeinen) Jugendarbeit und der außerschulischen politischen Jugendbildung in einem Fachforum zum Thema „Politische Bildung und Jugendarbeit“.


Fachforum „Politische Bildung und Jugendarbeit“ am 20.9.2019 in Berlin

Am 20. September 2019 diskutierten in Berlin Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis der (allgemeinen) Jugendarbeit und der außerschulischen politischen Jugendbildung in einem Fachforum zum Thema „Politische Bildung und Jugendarbeit“.

Ziel des Fachforums war es, im Hinblick auf politische Bildung und Jugendarbeit, unterschiedliche Positionen, Begriffe, Konzepte, Methoden und Strategien deutlich zu machen sowie die gegenseitige Wahrnehmung von Positionen, Konzepten und unterschiedlichen Praxisfeldern innerhalb der Jugendarbeit zu fördern. Die Veranstaltung wollte dazu beitragen, den Fachdiskurs zu schärfen und Positionen deutlicher herauszuarbeiten, stets jedoch unter der Perspektive, Gemeinsamkeiten und Anknüpfungspunkte zu finden und die gemeinsame Energie in die Zusammenarbeit zu investieren.

Am Fachforum beteiligten sich Ulrich Ballhausen (Leibniz Universität Hannover), Dr.in Helle Becker (Fachstelle politische Bildung), Ina Bielenberg (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten), Thomas Gill (Berliner Landeszentrale für politische Bildung), Steve Kenner (Leibniz Universität Hannover), Prof.in Wibke Riekmann (Medical School Hamburg), Prof. Albert Scherr (PH Freiburg), Prof. Benedikt Sturzenhecker (Universität Hamburg), Prof. Andreas Thimmel (TH Köln) und Jun.-Prof. Alexander Wohnig (Universität Siegen).

Theoretische Begründungen und strukturelle Rahmungen 

Die Teilnehmenden beschäftigten sich intensiv mit theoretischen Begründungen und Rahmungen politischer Bildung. Dazu gehörten die Fragen, wie die Begriffe „Politische Bildung“ und „Demokratiebildung“ (sowie weitere Demokratie-Komposita) zu bestimmen sind, welche Bedeutung die Begriffswahl hat und in welchem Verhältnis die Begriffe darüber hinaus zu Theorien der Jugendarbeit stehen. Kritisch beleuchtet wurde auch, welchen Einfluss Begriffssetzungen im Rahmen von Förderprogrammen und ihre Übernahme im Feld der politischen Bildung haben.

Ausführlich erörtert wurden außerdem Fragen struktureller Bedingungen und Settings in der Jugendarbeit, Partizipation, Perspektiven für Ausbildung, Studium und Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte sowie Anregungen für kommunale Kooperationen zwischen unterschiedlichen Praxisfeldern der Kinder- und Jugendarbeit.

Die Ergebnisse des Fachforums werden in einem Papier festgehalten, das in die Fachdiskurse der politischen Bildung und der Jugendarbeit eingebracht werden soll.

Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“ am 29. Oktober 2019

Wir stellen die Ergebnisse des Fachforums unter anderem am 29. Oktober 2019 beim Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“ in Berlin vor. Zu dieser Veranstaltung laden wir, zusammen mit der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung (GEMINI) im Bundesausschuss Politische Bildung (bap), ganz herzlich ein.

Programmflyer und Anmeldung


Das Fachforum war Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, in der die Fachstelle politische Bildung Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis der politischen Bildung einlädt, um zu ausgewählten Themen über die Vielfalt der politischen Bildungslandschaft zu beraten und zu sondieren, wie Akteur_innen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und praktischen Kontexten in einen Austausch – und perspektivisch in eine fruchtbare Zusammenarbeit – kommen können.


Foto v.l.n.r: Steve Kenner (Leibniz Universität Hannover), Prof.in Wibke Riekmann (Medical School Hamburg), Prof. Andreas Thimmel (TH Köln), Prof. Benedikt Sturzenhecker (Universität Hamburg), Ulrich Ballhausen (Leibniz Universität Hannover), Prof. Albert Scherr (PH Freiburg), Thomas Gill (Berliner Landeszentrale für politische Bildung), Ina Bielenberg (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten), Marita Klink, Dr.in Helle Becker (beide Fachstelle politische Bildung), Jun.-Prof. Alexander Wohnig (Universität Siegen).



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