Fachstelle politische Bildung

Die Fachstelle politische Bildung ist ein Projekt von Transfer für Bildung e.V. Sie schließt an die Arbeit der Transferstelle politische Bildung an, die weiterhin ein Fachbereich von Transfer für Bildung e.V. bleibt. Mit beiden Vorhaben will der Verein die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis politischer Bildung verbessern und damit die Weiterentwicklung der Bildungspraxis unterstützen.

 

Die Fachstelle richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Differenzierungen in Wissenschaft und Praxis politischer Bildung, d.h. auf die unterschiedlichen Disziplinen, Handlungsfelder, Praxisbereiche, Fachdiskurse und Professionsverständnisse. In Forschung und Praxis der politischen Bildung gibt es verschiedene Professionsverständnisse. In der Praxis und den Wissenschaftsdisziplinen werden unterschiedliche Diskurse geführt. Insgesamt ist das Feld der politischen Bildung stark segmentiert und eher von Abgrenzungstendenzen als von professioneller Verbundenheit geprägt. Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen für die politische Bildung ist es aus unserer Sicht aber sinnvoll, die Differenziertheit und Vielfalt der „Landschaft“ als Gewinn wahrzunehmen und gleichzeitig den Austausch untereinander weiterzuentwickeln. Deswegen möchten wir

  • einen Überblick über Akteure_innen und Praxisbereiche der politischen Bildung, deren Strukturen und Ansätze geben,
  • den Austausch zwischen und innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen und Praxisbereiche anregen,
  • bereichsübergreifende Zusammenarbeit und neue, gemeinsame Entwicklungen unterstützen.

 

Die Fachstelle politische Bildung wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert.

 

Kontakt


Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier.


Der Beirat der Fachstelle politische Bildung besteht zurzeit aus 19 Mitgliedern, die Wissenschaft, Praxis, Förderung und Unterstützung politischer Bildung repräsentieren. Die Vertreter_innen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich politischer Bildung, von Hochschulen und Universitäten, Verbänden und Stiftungen, Ministerien sowie der Bundeszentrale für politische Bildung und einer Landeszentrale für politische Bildung begleiten das Projekt. mehr lesen


Aktuelle Beiträge

„Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch.“ Interview mit Lisa Schneider, Anne Kaplan und Karim Fereidooni

Lisa Schneider (LL.M. und Sonderpädagogin) von der Universität Siegen, Dr.in Anne Kaplan von der TU Dortmund und Prof. Karim Fereidooni von der Ruhr-Universität Bochum forschen derzeit gemeinsam zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Interview sprechen Sie über den Anspruch auf politische Bildung inhaftierter und arrestierter junger Menschen. Sie diskutieren außerdem, ob oder in welcher Form eine... mehr lesen

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Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“

Am 29. Oktober 2019 laden wir mit der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im bap (GEMINI) zum Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“ nach Berlin ein. Wir bringen dort die Ergebnisse aus unserem Fachforum zu diesem Thema ein. Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2019.  mehr lesen

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„Mein Arbeitsgebiet sind grundlegende Fragen des Selbst- und Aufgabenverständnisses politischer Bildung.“ Fünf Fragen an Wolfgang Sander

Prof. Wolfgang Sander (Foto: privat)

Wolfgang Sander ist Professor für die Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In einem kurzen Interview spricht er über seine aktuelle Forschung zur Bedeutung von Religion für die politische Bildung. Seine Wunschliste bezüglich Forschungsthemen im Bereich politischer Bildung ist lang. mehr lesen

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Topografie der Praxis politischer Bildung ist online

In Zusammenarbeit mit unserem Beirat, in mehreren Fachforen sowie weiteren Veranstaltungen mit verschiedenen Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis politischer Bildung haben wir eine Topografie der Praxis politischer Bildung erarbeitet. Diese ist jetzt online. Wir wollen damit einen Überblick über die Vielfalt und Differenziertheit der politischen Bildungslandschaft, deren Strukturen und Ansätze geben.  mehr lesen

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„Politische Partizipation kann nicht nur als Ziel politischer Bildung angesehen werden, sondern auch als Mittel, um das Ziel zu erreichen.“ Fünf Fragen an Alexander Wohnig

Jun.-Prof. Alexander Wohnig (Foto: Heidelberg School of Education)

Alexander Wohnig ist Juniorprofessor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität Siegen. Im Kurzinterview gibt er Einblicke in seine Forschung aus dem Modellprojekt „Politische Partizipation als Ziel der politischen Bildung“ und erläutert, wieso die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis für beide Seiten ein Gewinn ist. mehr lesen

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„Wir brauchen mehr Forschung zu politischen Bildungsprozessen im informellen Bereich.“ Fünf Fragen an Uwe Hirschfeld

Uwe Hirschfeld ist Professor für Politikwissenschaft an der Evangelischen Hochschule Dresden. Im Kurzinterview gibt er Einblicke in seine Forschung zu politischer Bildung, plädiert für mehr Forschung zum informellen Bereich und betont die Wichtigkeit, die unterschiedlichen Handlungsbedingungen der Akteure politischer Bildung wahrzunehmen. mehr lesen

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„Wissenschaft kann die Praxis immer wieder mit kritischen Nachfragen konfrontieren.“ Fünf Fragen an Albert Scherr

Prof. Albert Scherr (Foto: privat)

Prof. Dr. Albert Scherr ist Direktor des Instituts für Soziologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg. In einem Kurzinterview gibt er Einblicke in seine aktuellen Forschungsprojekte und welche Erkenntnisse für die Praxis politischer Bildung besonders relevant sind. Außerdem macht er deutlich, wie Wissenschaft politische Bildungspraxis unterstützen kann. mehr lesen

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„Politische Bildung sollte auch als Aktivismus und Wissenschaft auch als Wissensgenerierung durch Communities verstanden werden.“ Fünf Fragen an Iman Attia

Prof.in Iman Attia (Foto: privat)

Iman Attia ist Professorin für Critical Diversity Studies, Rassismus und Migration an der Alice Salomon Hochschule Berlin. In einem kurzen Interview gibt sie Einblicke in ihre Forschung zu antimuslimischem Rassismus und verschiedenen Projekten der historisch-politischen Bildung. Sie weist darauf hin, dass die ungleiche Verteilung von Macht in der Gesellschaft und die Pluralität der Gesellschaft in der Bildungsarbeit grundlegend berücksichtigt werden... mehr lesen

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„Wir versuchen, politische, soziologische und ökonomische Bildung miteinander in Einklang zu bringen.“ Fünf Fragen an Tim Engartner

Prof. Dr. Tim Engartner (Foto: Uwe Dettmar)

Tim Engartner ist Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt politische Bildung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Direktor der dortigen Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung. In einem kurzen Interview gibt er Einblicke in seine Forschung zu politischer Bildung in der Schule und spricht über die Vorzüge von Interdisziplinarität durch sozialwissenschaftliche Bildung. mehr lesen

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„Empirische politische Bildungsforschung kann an allen Themen ansetzen, hat aber noch Aufholbedarf.“ Fünf Fragen an Sabine Manzel

Prof.in Dr.in Sabine Manzel (Foto: UDE)

Sabine Manzel ist Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften am Institut für Politikwissenschaft und Leiterin der Cives! School of Civic Education der Universität Duisburg-Essen. Sie forscht und publiziert unter anderem zur politischen Kompetenzentwicklung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zu Emotionen und Wissen im Unterricht, zu sprachsensiblem Fachunterricht sowie zur Lehrer_innenprofession. mehr lesen

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