Politische Bildung im Strafvollzug

Foto: Christoph Honig

Politische Bildung im Strafvollzug ist ein Thema, das in Forschung und Praxis bislang wenig bearbeitet wurde. Dabei findet politische Bildung sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Kontext des Strafvollzugs statt. Angebote für die Freizeit werden oftmals in Form von Initiativen und Projekten durch außerschulische Bildungsträger angeboten. (siehe u.a. Interview mit Prof. Borchert)


Eine wichtige Grundlage für die politische Bildung in diesem Setting ist die rechtliche Bestimmung, dass Strafvollzug unter anderem der Vorbereitung der Wiedereingliederung in das Leben in Freiheitdienen soll (siehe § 2 Strafvollzuggesetz).


Im Gefängnis als „totale Institution“ (vgl. Goffman, Erving (1973): Asyle - Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen. Berlin) weichen die Bedingungen für politische Bildung von denen anderer Praxisfelder ab. Außerdem gibt es in diesem Kontext kein flächendeckendes Angebot an politischer Bildung.


Aktuell befassen sich einige Forschungsprojekte mit politischer Bildung in Strafvollzug und Jugendarrest. Auch im Rahmen der Diskussion um Präventions- und Deradikalisierungsangebote rückt der Strafvollzug in den Fokus.


In diesem Dossier finden Sie Forschungsprojekte und Forscher_innen, die zu diesem Thema arbeiten, außerdem Literaturhinweise, Hinweise auf Einträge in unserer Datenbank sowie auf Interviews auf unserer Webseite. Da das Thema bisher wenig empirisch erforscht wurde, finden Sie unter den Veröffentlichungen auch Hinweise auf nicht-empirische Studien, die relevant sind. Darüber hinaus verweisen wir bei klaren Bezügen zur politischen Bildung auch auf Arbeiten im Bereich der Prävention und/oder Deradikalisierung sowie beispielhaft auf Praxisbeispiele. Wir möchten damit Wissenschaft und Praxis politischer Bildung einen Überblick über dieses Praxisfeld geben. (Letzte Aktualisierung: März 2020).


Forschen oder arbeiten Sie zu diesem Thema? Oder sind Ihnen relevante Forschungsarbeiten oder Projekte bekannt? Dann schicken Sie gern eine Nachricht an info@transferfuerbildung.de.

Inhalt

Veröffentlichungen
Laufende Forschungsprojekte
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Projekte der politischen Bildung
Tagungshinweise und -dokumentationen


Veröffentlichungen

Behr, Julia (2015): Politische Bildung für alle! Politische Jugendmedienbildung mit jugendlichen Strafgefangenen und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Außerschulische Bildung, 46 (4), S. 49-53. Download [ PDF | 435 KB ]

 

Bihs, Anne / Schneider, Lisa / Tölle, Jan / Zimmermann, Rainer (2015): Kurzzeitpädagogische Bildungsarbeit mitmarginalisierten jungen Menschen – ein Pilotprojekt im Jugendarrest. In: Rechtspsychologie 3 (1), S. 303-327

 

Bihs, Anne (2014): Annäherungen an eine Didaktik des Jugendarrests. Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe (Forum Strafvollzug) 63 (5), S. 326-333

 

Böttcher, Ann-Katrin (2014): Erziehung und Bildung unter erschwerten Bedingungen. Perspektiven eines sonderpädagogisch orientierten Unterrichts im Jugendstrafvollzug. Sonderpädagogik in Forschung und Praxis, Band 37, Hamburg

 

Borchert, Jens/ Guski, Roman (2020): Inhaftiert, politisch interessiert und engagiert? Politische Bildung im Jugendstrafvollzug, eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 4/2020 vom 22.4.2020

 

Greco, Sara Alfia (2017): Vollzugsziel „Resozialisierung“?! Kritische politische Bildung im Jugendstrafvollzug. In: Görtler, Michael / Lotz,Mathias / Partetke, Marc / Poma Poma, Sara / Winkler, Marie (Hrsg.), Kritische Politische Bildung. Standpunkt und Perspektiven, Schwalbach/Ts., S. 174-186

 

Schneider, Lisa / Kaplan, Anne / Fereidooni, Karim (2018): Jugendarrestvollzug und Jugendstrafvollzug als politischer Bildungsraum. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 4/2018, S. 332-337

 

Schneider, Lisa / Zimmermann, Rainer / Tölle, Jan / Barkhausen, Vera (2015): Junge Menschen in Haft als Zielgruppe politischer Bildungsarbeit – Theoretische Grundlagen und eine konkrete Form der Umsetzung. In: Forum Strafvollzug 2/2015, S. 88-92

 

Kaplan, Anne / Schneider, Lisa (2016): Bildung im Zwangskontext – Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie im Jugendarrest. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe. (4) 2016, S. 384-390

 

Kaplan, Anne / Schneider, Lisa / Tölle, Jan / Zimmermann, Rainer (2016): Short-Term Education with Marginalised Young People sentenced to Youth Detention. In: International Journal of Technology and Inclusive Education (IJTIE). Vol. 6 (2), S. 1023-1031

 

Kaplan, Anne / Schneider, Lisa (2019): „How do you eat an elephant?“ – Jugendarrest als (Un-)Ort der Jugendbildung. In: Schweder, Marcel (Hrsg.): Bildung und Erziehung im Abseits. Weinheim, S. 201-218

 

Schweder, Marcel (Hrsg.) (2017): Jugendstrafvollzug – (k)ein Ort der Bildung!? Weinheim und Basel Schneider, Lisa (2019): Zwangskontexte als Handlungsfeld für eine kritische politische Bildung. Erste Ergebnisse einer explorativen Studie – Politik, Essen und Sexualität. In: Kriminologie-Das Online-Journal, No. 2/2019, S.180-194 Abgerufen am 25.02.2020, https://www.kriminologie.de/index.php/krimoj/article/view/21/24

 

Walkenhorst, Philipp (2004): Leben in der „Schwierigen Freiheit“: Skizzen zum eigentlichen Fluchtpunkt pädagogischer Arbeit im Jugendstrafvollzug (Teil 2). In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe. 15 (4), S. 416-425


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Laufende Forschungsprojekte

Politische Bildung junger Menschen im Zwangskontext

Projektleitung: M.A. Lisa Schneider (Universität Siegen), Prof. Dr. Karim Fereidooni (Ruhr-Universität Bochum), Dr.in Anne Kaplan (TU Dortmund)

Projektzeitraum: seit 2018

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen der Jugendarrest und das Jugendgefängnis als politischer Bildungsraum untersucht werden. Dazu wird unter anderem der aktuelle Stand politischer Bildungsangebote in Jugendvollzugs- und Jugendarresteinrichtungen in NRW eruiert. Ziel dieses Projekts ist es, Bedarfe der Einrichtungen in Bezug auf politische Bildung zu ermitteln und daran orientierte politische Bildungsangebote zu konzipieren.

„Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch.“ Interview mit Lisa Schneider, Anne Kaplan und Karim Fereidooni

 

Wissenschaftliche Begleitung der Modellprojekte „Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe"

Projektleitung: Maria Jakob, Greta Kowol, Alexander Leistner (Deutsches Jugendinstitut e.V. / DJI)

Projektzeitraum: seit 2018

Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ werden seit Mitte 2017 im Handlungsfeld Extremismusprävention, Themenfeld „Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe" 16 Modellprojekte gefördert. Sie erproben verschiedene Ansätze von Prävention und Deradikalisierung und weisen teilweise Schnittstellen zu politischer Bildung auf. Das Deutsche Jugendinstitut ist mit der wissenschaftlichen Begleitung der Modellprojekte „Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe“ (Programmbereich J, 2017-2019) beauftragt.

Der vorliegende erste Zwischenbericht betrachtet den Zeitraum vom Beginn der Laufzeit des Programmbereichs (Mitte 2017) bis einschließlich Juli 2018 und bietet einen Überblick über die Modellprojekte und pädagogischen Ansätze. Basierend auf einer Analyse werden Empfehlungen für den Programmbereich, zu Zugängen und Fortbildungen sowie zur pädagogischen Arbeit mit Inhaftierten an die Fachpraxis gegeben. Ein Abschlussbericht zur ersten Förderperiode erscheint in Kürze.

Veröffentlichungen: Jakob, Maria / Kowol, Greta / Leistner, Alexander (2019): Erster Bericht: Modellprojekte zur Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe. Zwischenbericht 2018. Halle (Saale)  [ PDF | 1,5 MB ] (abgerufen am 07.04.2020)

Jakob, Maria / Leistner, Alexander (2018): Herausforderungen pädagogischer Arbeit bei der Prävention im Strafvollzug und in der Bewährungshilfe – Erfahrungen von Modellprojekten aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. In: Zeitschrift für soziale Strafrechtspflege, Nr. 51, S. 43-52

Weitere Informationen und Veröffentlichungen zur wissenschaftlichen Begleitung der Modellprojekte „Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe“


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Abgeschlossene Forschungsprojekte

Politische Bildung im Strafvollzug – Angebote, Bedarfe, Leerstellen

Projektleitung: Prof. Dr. Jens Borchert (Hochschule Merseburg), in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum Berlin

Projektzeitraum: 2018–2019

Mittels verschiedener Methoden der empirischen Sozialforschung wurden bundesweit Mitarbeiter_innen von Justizvollzugsanstalten, Projektmitarbeiter_innen externer Bildungsträger sowie Inhaftierte befragt. Mit der von Prof. Dr. Jens Borchert in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum Berlin erstellten Studie zum Stand der politischen Bildung im Jugendstrafvollzug wurden die aktuellen Angebote der politischen Bildung, spezielle Bedarfe sowie Leerstellen erforscht. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse und empirische Daten über den Stand politischer Bildung im Jugendstrafvollzug. Neben den Befunden bietet sie, unter anderem mit der Angebotsübersicht und den Handlungsempfehlungen, Anregungen für politische Bildner_innen und praktische Angebote sowie Ausgangspunkte für weitere Forschung.

Veröffentlichung: Borchert, Jens / Beyer, Diana / Jütz, Maren (2019): Politische Bildung im Jugendstrafvollzug. Angebote, Bedarfe und Leerstellen. Zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen. Berlin. Eine weitere Veröffentlichung ist in Vorbereitung (Stand: 02/2020)

Eintrag in der Datenbank lesen | Projektbeschreibung | Studie [ PDF | 2,1 MB ] | „Das Thema politische Bildung im Strafvollzug ist eine ganz große Leerstelle.“ Interview mit Jens Borchert | „Unabhängig von der Frage, ob es einen besonderen Bedarf an politischer Bildung im Strafvollzug gibt, müssen wir auch eine grundständige politische Bildung sicherstellen.“ Interview mit Roman Guski


Demokratische Partizipation im Jugendstrafvollzug und moralische Entwicklung straffälliger Jugendlicher

Projektleitung: Prof. Dr. Micha Brumlik, Dr. Hansjörg Sutter (Universität Heidelberg), in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Adelsheim

Projektzeitraum: 1994–1999

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Micha Brumlik, Dr. Hansjörg Sutter, Prof. Dr. Stefan Weyers 

In Kooperation mit der Universität Heidelberg hat die Jugendvollzugsanstalt (JVA) Adelsheim einen Modellversuch zur Förderung demokratischer Partizipation im offenen Jugendvollzug durchgeführt. Nach dem Konzept des Psychologen und Erziehungswissenschaftlers Lawrence Kohlberg wurde der Ansatz der „Demokratischen Gemeinschaften“ („Just Community“) genutzt. Innerhalb der JVA wurde eine solche demokratische Gemeinschaft mit 15 Haftplätzen eingerichtet, Mitglieder sind darüber hinaus vier Angestellte. Gemeinsam werden Regeln und Konflikte kommuniziert und bearbeitet. Ziel dieses Projekts war es, die Heranwachsenden zu mehr Selbstständigkeit und moralischer Verantwortung zu erziehen, damit sie Alltagsprobleme lösungsorientiert und gemeinschaftlich bewältigen können. Die wissenschaftliche Begleituntersuchung ist offiziell abgeschlossen, es wird aber weiterhin dazu publiziert. In der JVA besteht das Projekt weiterhin.

Veröffentlichung: Weyers, Stefan (2018): „Just Communities“. Demokratische Partizipation im Jugendstrafvollzug. In: Dollinger, Bernd & Schmidt-Semisch, Henning (Hrsg.): Handbuch Jugendkriminalität. Interdisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden, 3. neu bearbeitete Auflage 2018, S. 619-635

Weitere Veröffentlichungen zu diesem Projekt finden sie hier und hier.

 

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Projekte der politischen Bildung


Kursreihe „Politische Bildung für Strafgefangene“

Das Bildungswerk Stenden unterstützt politisch engagierte Bürger_innen mit bedarfsorientierten und speziell ausgerichteten Bildungsangeboten. Seit 2012 wird eine Kursreihe in Justizvollzugsanstalten im Rahmen der Freizeitgestaltung durchgeführt. 2017 kooperierte das Bildungswerk darüber hinaus mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, sodass deren „Demokratie-Bus“ auch in acht Justizvollzuganstalten Station machte, um mit Inhaftierten über Politik, Demokratie und Wahlen zu diskutieren.

Weitere Informationen „Angebote in JVA“ | weitere Informationen Demokratietour


Projekt „Jugend, Medien und Partizipation“ (JuMP)

Seit 2012 bietet die Bildungsstätte Haus Neuland das Projekt (seit 2018 unter dem Namen „JuMP up!“) speziell für Jugendliche an, die mit politischer Bildung kaum in Berührung kommen und daher bisher wenig erreicht wurden. Intention hinter dem vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt ist es, jungen Menschen mittels digitaler Medien die Möglichkeit zu geben, gesellschaftspolitische Fragestellungen zu bearbeiten und diese dadurch zur politischen Partizipation zu motivieren. Im Rahmen des Projekts wurden medienfokussierte Bildungsangebote für junge Strafgefangene in der Jugendvollzugsanstalt Heinsberg durchgeführt. Insgesamt fanden zwei viertägige Workshops der Reihe „JuMP vor Ort“ zu Wertvorstellungen der jugendlichen Teilnehmenden statt.

Projektbeschreibung | Artikel zum Projekt in der Zeitschrift Außerschulische Bildung 4/2015 [ PDF | 435 KB ]

Projekt www.knastkultur.de

Die vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegebene Internetpräsenz www.knastkultur.de bietet eine Übersicht über Musik-, Kunst-, Literatur- und Theaterprojekte im Strafvollzug. Dazu gehören auch Projekte der politischen Bildung, wie das Theaterprojekt „Vorgang Oury Jalloh“. Es wurde in Kooperation mit dem Verein EXIT-EnterLife e.V. und dem Nö-Theater-Ensemble aus Köln durchgeführt. Behandelt wurden neben dem Tod des Asylsuchenden Oury Jalloh, der 2005 in einer Zelle in Dessau verstarb, Themen wie Menschenrechte, Flucht und Asyl, Rassismus und Diskriminierung.

Weitere Informationen

Wanderausstellung „›Lasst mich ich selbst sein‹ Anne Franks Lebensgeschichte“

Das Anne Frank Zentrum Berlin organisiert Ausstellungen sowie Bildungsangebote und ist die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam. Die Wanderausstellung „›Lasst mich ich selbst sein‹ Anne Franks Lebensgeschichte“ tourt seit 2015 durch Justizvollzugsanstalten (JVA) in Deutschland. Ziel ist es, Inhaftierte zur Lebensgeschichte Anne Franks wie auch zu aktuellen Fragen von Antisemitismus und Diskriminierung weiterzubilden und zu sensibilisieren. In Seminaren werden Inhaftierte zu Peer-Guides ausgebildet, um Besucher_innen durch die Wanderausstellung zu begleiten und Diskussionen anzuleiten.

Projektbericht [ PDF | 699 KB ] | „Unabhängig von der Frage, ob es einen besonderen Bedarf an politischer Bildung im Strafvollzug gibt, müssen wir auch eine grundständige politische Bildung sicherstellen.“ Interview mit Roman Guski, Projektleiter im Arbeitsbereich Wanderausstellungen des Anne Frank Zentrums | „Das Thema politische Bildung im Strafvollzug ist eine ganz große Leerstelle.“ Interview mit Jens Borchert

 

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Tagungshinweise und -dokumentationen

 

Vergangene Fachtagungen


Fachtag „Politische Bildung im Strafvollzug“

Der bundesweite Fachtag „Angebote der politischen Bildungsarbeit in Justizvollzugsanstalten – ein Beitrag zu Deradikalisierung und Prävention von menschenverachtenden Ideologien und Gewalt?“ fand am 23. Juni 2017 in Hannover statt. In Zusammenarbeit mit dem Violence Prevention Network und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gab das Anne Frank Zentrum Berlin anhand von Ansätzen und Praxisbeispielen einen Einblick in das Feld der politischen Bildung im Strafvollzug.

Tagungsprogramm [ PDF | 2,9 MB ]

Deutscher Präventionstag

Der 24. Deutsche Präventionstag hatte das Thema Prävention und Demokratieförderung. Er fand am 20. und 21. Mai 2019 in Berlin statt. In diesem Rahmen gab es einen Vortrag und eine Gesprächsrunde mit Diana Beyer, Prof. Dr. Jens Borchert, Roman Guski, Maren Jütz und Franziska Göpner zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug. Die im Anschluss veröffentlichte „Berliner Erklärung“ hält fest, dass im Kontext der Radikalisierungsprävention „die verschiedenen Programme und Projekte der politischen Bildung“ besonders wichtig sind und entsprechende finanzielle Unterstützung benötigen.

Tagungsdokumentation

Bundesweiter Fachtag „Politische Bildung im Strafvollzug – Konzepte und Zugänge in der Bearbeitung islamistischer und rechtsextremer Ideologien“

In Kooperation mit dem Violence Prevention Network und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltete das Anne Frank Zentrum Berlin den Fachtag „Politische Bildung im Strafvollzug – Konzepte und Zugänge in der Bearbeitung islamistischer und rechtsextremer Ideologien“ am 8. Juni 2018 in Berlin. Auf der Fachtagung wurden Konzepte und Praxisbeispiele aus der politischen Bildungsarbeit, mit Fokus auf den Themenfeldern Islamismus und rechter Extremismus, präsentiert.

Tagungsdokumentation [ PDF | 1,8 MB ]


Bundesweiter Fachtag „Angebote der politischen Bildungsarbeit in Justizvollzugsanstalten – ein Beitrag zu Deradikalisierung und Prävention von menschenverachtenden Ideologien und Gewalt?“

In Kooperation mit dem Violence Prevention Network und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltete das Anne Frank Zentrum Berlin den Fachtag „Politische Bildung im Strafvollzug – Konzepte und Zugänge in der Bearbeitung islamistischer und rechtsextremer Ideologien“ am 8. Juni 2018 in Berlin. Auf der Fachtagung wurden Konzepte und Praxisbeispiele aus der politischen Bildungsarbeit, mit Fokus auf den Themenfeldern Islamismus und rechter Extremismus, präsentiert.

Tagungsdokumentation [ PDF | 2 MB ]

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