Innovative Projekte „Politische Bildung”

Flucht, Migration, Heimat und Religion – Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

© Eigenständige Jugendpolitik im Innovationsfonds, Foto: Causalux Fotografie/Stefan Walter

Die Landschaft politischer Bildung ist vielfältig, sowohl im Hinblick auf die Beteiligten als auch auf die jeweiligen Ziele, Mittel und Adressat_innen. Um diese Landschaft in ihren Strukturen und Werten nachhaltig zu stärken, fördert der Innovationsfonds für Projekte zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik des Bundesjugendministeriums unter anderem acht Initiativen zur politischen Bildung. Der Innovationsfonds ist Teil der Jugendstrategie Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft. Unter dem Motto „Flucht, Migration, Heimat und Religion – Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ erproben die Akteur_innen neue Formate, Methoden und Settings. Sie sollen Impulse für eine fachliche Weiterentwicklung geben und wichtige Akzente in der Entwicklung innovativer Ansätze vor Ort setzen.

 

Dem Aufleben von rassistischen Ressentiments und der Ausgrenzung ganzer Gruppen aufgrund von Herkunft oder Religion kann durch selbstbewusste, aktive und mündige Bürger_innen am besten begegnet werden. Viele Jugendliche empfinden die politische Landschaft jedoch als unnahbar und halten aktive Beteiligung für wenig attraktiv, da sie keine Chance sehen, dass ihre Vorschläge durch etablierte Strukturen aufgenommen oder umgesetzt werden. Die geförderten Projekte teilen daher das Selbstverständnis, den beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen – mit oder ohne Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrungen und ungeachtet religiöser Zugehörigkeit – durch aktive Mitarbeit Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen und ihre politischen Gestaltungräume zu erweitern. Durch eigenverantwortliche Projektrealisierung und Dialoge mit politischen Akteur_innen soll dies umgesetzt und gefördert werden.

 

Die Projekte werden dabei vom Fachbereich Transferstelle politische Bildung des Vereins Transfer für Bildung e.V. begleitet und unterstützt. Die Transferstelle politische Bildung organsiert die Vernetzung der Projekte und regt den fachlichen Austausch sowie gegenseitige Unterstützung an.


Die Projekte

Informationen zu den neun im Rahmen des Innovationsfonds geförderten Projekten finden Sie hier.


Aktuelle Beiträge

Großer Auftakt des Lernspiels „ene mene muh – und raus bist DU!" im Stadthaus Halle

Das innovative Modellprojekt „Weltentausch“ wurde am 20. August 2018 im Stadthaus Halle feierlich präsentiert. Dabei gab es auch Redebeiträge zur aktuellen Situation von geflüchteten Menschen in Deutschland, von Vertreter_innen der Stadt Halle, Geflüchtetenorganisationen und Aktivist_innen. Das Modellprojekt – und das in diesem Rahmen entwickelte Planspiel „ene mene muh – und raus bist DU!" vom Friedenskreis Halle e. V. – wurden vorgestellt. Die... mehr lesen

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„Teilhabe im Kleinen" – dank Barcamp-Methode

In der Thüringer Allgemeinen ist am 6. September 2018 ein Artikel zum Projekt „Vorsicht, Demokratie!“ der LKJ Thüringen erschienen, in dem vor allem die „Barcamp-Methode“ vorgestellt wird. Barcamps sind Workshops, bei denen Themenwahl und inhaltliche Gestaltung in der Hand der Teilnehmer_innen liegen. „Es ist gerade keine ergebnisorientierte Methode wie in der Schule, sondern soll den Jugendlichen zeigen, wie Mitbestimmung und Demokratie in der Praxis... mehr lesen

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Projekt „Vorsicht, Demokratie!" stellt Barcamp-Methode vor

Ende August 2018 fand in Berlin ein von der Fachstelle politische Bildung organisiertes Netzwerktreffen aller geförderten Projekte im Handlungsfeld „Politische Bildung" des Innovationsfonds des Kinder- und Jugendplans des Bundes im Rahmen der Jugendstrategie Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft statt. Die Leiter_innen des Projektes „Vorsicht, Demokratie!", und der Referent für Jugend- und Verbandsarbeit, stellten dabei die Barcamp-Methode als... mehr lesen

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Angekommen und dann? Politische Partizipation von Geflüchteten und was politische Bildung leisten kann

Foto: Jürgen Jansen, all rights reserved

Die Tagung „Angekommen – und dann? Politische Partizipation von Geflüchteten und was politische Bildung leisten kann“ am 25.01.18 wurde von der Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen, Jugendliche ohne Grenzen und dem Lehrstuhl der politischen Erwachsenenbildung der Universität Duisburg-Essen organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung hatte zum Ziel, zum Thema politischer Partizipation geflüchteter Menschen in Deutschland gemeinsam zu arbeiten. mehr lesen

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„Wer die Integration Geflüchteter möchte, muss die Ausgangsbedingungen dafür schaffen.“

In der Ausgabe 1-2018 der Zeitschrift „Außerschulische Bildung. Zeitschrift der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ des Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) ist ein Artikel zum Projekt „Qualifizierung junger Geflüchteter und Deutscher als Trainer*innen für einen bundesweit abrufbaren Trainer*innenpool“ erschienen. Unter dem Titel „Schizophren, realitätsfern und unglaubwürdig? Integrationspolitik und die Herausforderungen für die politische... mehr lesen

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