Fachstelle politische Bildung

Die Fachstelle politische Bildung ist ein Projekt von Transfer für Bildung e.V. Sie schließt an die Arbeit der Transferstelle politische Bildung an, die weiterhin ein Fachbereich von Transfer für Bildung e.V. bleibt. Mit beiden Vorhaben will der Verein die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis politischer Bildung verbessern und damit die Weiterentwicklung der Bildungspraxis unterstützen.

 

Die Fachstelle richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Differenzierungen in Wissenschaft und Praxis politischer Bildung, d.h. auf die unterschiedlichen Disziplinen, Handlungsfelder, Praxisbereiche, Fachdiskurse und Professionsverständnisse. In Forschung und Praxis der politischen Bildung gibt es verschiedene Professionsverständnisse. In der Praxis und den Wissenschaftsdisziplinen werden unterschiedliche Diskurse geführt. Insgesamt ist das Feld der politischen Bildung stark segmentiert und eher von Abgrenzungstendenzen als von professioneller Verbundenheit geprägt. Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen für die politische Bildung ist es aus unserer Sicht aber sinnvoll, die Differenziertheit und Vielfalt der „Landschaft“ als Gewinn wahrzunehmen und gleichzeitig den Austausch untereinander weiterzuentwickeln. Deswegen möchten wir

  • einen Überblick über Akteure_innen und Praxisbereiche der politischen Bildung, deren Strukturen und Ansätze geben,
  • den Austausch zwischen und innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen und Praxisbereiche anregen,
  • bereichsübergreifende Zusammenarbeit und neue, gemeinsame Entwicklungen unterstützen.

 

Die Fachstelle politische Bildung wird aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert.

 

Kontakt


Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier.


Der Beirat der Fachstelle politische Bildung besteht zurzeit aus 17 Mitgliedern, die Wissenschaft, Praxis, Förderung und Unterstützung politischer Bildung repräsentieren. Die Vertreter_innen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich politischer Bildung, von Hochschulen und Universitäten, Verbänden und Stiftungen, Ministerien sowie der Bundeszentrale für politische Bildung und einer Landeszentrale für politische Bildung begleiten das Projekt. mehr lesen


Aktuelle Beiträge

„Politische Bildung in der Schule ist ein recht elitäres Angebot“ Fünf Fragen an Sabine Achour

Prof.in Sabine Achour (Foto: privat)

Sabine Achour ist Professorin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin mit den Arbeitsschwerpunkten Politikdidaktik und politische Bildung. Sie ist im Beirat der Fachstelle politische Bildung. Im Kurzinterview berichtet sie von ihrer Forschung zu politischer Bildung in der Lehrkräfteausbildung, zu ungleichem Zugang zu politischer Bildung in der Schule und vom Mehrwert interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs. mehr lesen

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„Nichts nutzt mehr gegen soziale Ungleichheit in der politischen Bildung als hochwertiger Politikunterricht für alle“ Fünf Fragen an Hermann Josef Abs

Prof. Hermann Josef Abs (Foto: Daniel Schumann, Universität Duisburg-Essen)

Hermann Josef Abs leitet das nationale Studienzentrum zur International Civic and Citizenship Education Study (ICCS) in Deutschland und ist Gründungsvorsitzender des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) an der Universität Duisburg-Essen. Im Kurzinterview gibt er Einblicke in seine Forschung zu politischer Bildung in der Schule.  mehr lesen

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„Demokratielernen führt nicht automatisch zu höherem Interesse an der institutionellen Politik“ Fünf Fragen an Volker Reinhardt

Prof. Volker Reinhardt (Foto: privat)

Volker Reinhardt ist Professor für Politikwissenschaft und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sowie Gastprofessor für Bildungswissenschaft an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Im Kurzinterview hebt er hervor, dass die Wirkungen von Politikunterricht mehr beforscht werden sollten und der Dialog von Wissenschaft und Praxis für gelingende politische Bildung von zentraler Bedeutung ist. mehr lesen

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„Meine Studie zu Kooperation von Schule und Jugendarbeit liefert auch Erkenntnisse zu Rahmenbedingungen politischer Jugendbildung“ Fünf Fragen an Regina Münderlein

Prof. Dr. Regina Münderlein (Foto: privat)

Regina Münderlein ist Professorin an der Fakultät Soziales und Gesundheit der Hochschule Kempten, Lehrgebiet Soziale Arbeit, Schwerpunkt Jugendarbeit. Im Interview mit der Fachstelle erläutert sie ihr aktuelles Forschungsvorhaben, mit dem sie einen Überblick über die Forschung zu Demokratiebildung innerhalb der Jugendarbeit geben möchte. Außerdem beschreibt sie, welche Erkenntnisse ihrer qualitativen Studie zur Kooperation von Schule und Jugendarbeit für... mehr lesen

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Bericht zur Fachtagung „Das Politische in ‚unpolitischen‘ Disziplinen“

Foto: Fotostudio Heupel

Vom 30. September bis 1. Oktober 2019 fand im Haus am Maiberg in Heppenheim die Fachtagung „Das Politische in ‚unpolitischen‘ Disziplinen“ statt. Die Fachstelle politische Bildung beteiligte sich am fachlichen Austausch und der Diskussion über das Politische sowie über Politisierung und Entpolitisierung in der politischen Bildung. Zur Fachtagung eingeladen hatte das Haus am Maiberg, die Deutsche Vereinigung für politische Bildung (DVPB) und die Heidelberg... mehr lesen

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Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“

Am 29. Oktober 2019 laden wir mit der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im bap (GEMINI) zum Fachtag „Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit“ nach Berlin ein. Wir bringen dort die Ergebnisse aus unserem Fachforum zu diesem Thema ein. Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2019.  mehr lesen

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Fachforum „Politische Bildung und Jugendarbeit“

Am 20. September 2019 diskutierten in Berlin Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis der (allgemeinen) Jugendarbeit und der außerschulischen politischen Jugendbildung in einem Fachforum zum Thema „Politische Bildung und Jugendarbeit“. mehr lesen

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„In der Forschung zu politischer Bildung sollte Intersektionalität mitgedacht und zum Forschungsgegenstand gemacht werden.“ Fünf Fragen an Tatiana Zimenkova

Prof.in Tatiana Zimenkova (Foto: privat)

Tatiana Zimenkova ist Professorin für Soziologie an der Fakultät für Gesellschaft und Ökonomie und Vizepräsidentin für Internationales und Diversität an der Hochschule Rhein-Waal. Aktuell arbeitet sie in einem Praxis-Forschungsprojekt in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Auslandsgesellschaft NRW e.V. zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis politischer Bildung sieht sie... mehr lesen

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Chancen der Digitalisierung für die politische Bildung. Interview mit Helle Becker

Dr.in Helle Becker

Dr.in Helle Becker, Geschäftsführerin von Transfer für Bildung e.V., macht in einem Interview mit der niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung deutlich, dass auch, wenn es beim Thema Digitalisierung insgesamt noch sehr viel zu tun gibt, politische Bildung nicht von vorne beginnen muss. mehr lesen

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„Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch.“ Interview mit Lisa Schneider, Anne Kaplan und Karim Fereidooni

Lisa Schneider (LL.M. und Sonderpädagogin) von der Universität Siegen, Dr.in Anne Kaplan von der TU Dortmund und Prof. Karim Fereidooni von der Ruhr-Universität Bochum forschen derzeit gemeinsam zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Interview sprechen Sie über den Anspruch auf politische Bildung inhaftierter und arrestierter junger Menschen. Sie diskutieren außerdem, ob oder in welcher Form eine... mehr lesen

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