Erste Beiratssitzung der Transferstelle politische Bildung

Am 29. April traf sich der Beirat der Transferstelle politische Bildung zu einer ersten konstituierenden Sitzung in Essen. Bei dem Treffen berieten die Mitglieder des Beirates über die zukünftige Zusammenarbeit und verständigten sich auf thematische Schwerpunkte der Transferarbeit für die Jahre 2015 und 2016.


Am 29. April traf sich der Beirat der Transferstelle politische Bildung zu einer ersten konstituierenden Sitzung in Essen. Bei dem Treffen berieten die Mitglieder des Beirates über die zukünftige Zusammenarbeit und verständigten sich auf thematische Schwerpunkte der Transferarbeit für die Jahre 2015 und 2016.

Jahresthema 2015: Politische Bildung und neue Medien
So wurde im Beirat beschlossen, dass die Transferstelle politische Bildung im laufenden Jahr den Themenbereich „Politische Bildung und neue Medien“ in den Fokus nehmen wird. Berichte über aktuelle Forschungsarbeiten zu diesem Thema, eine eigene Publikation der Transferstelle sowie eine Fachtagung mit Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen sollen aufzeigen, von welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen die Praxis politischer Bildung profitieren kann und wo es ggf. Lücken in der Forschung gibt. Zum Jahresthema wird auf der Homepage der Transferstelle regelmäßig berichtet.
Schwerpunktthema im Jahr 2016 ist „Politische Bildung und schwer erreichbare Zielgruppen“. Wie dieses Themenfeld weiter eingegrenzt und für die Transferarbeit konkretisiert werden kann, berät der Beirat auf seiner nächsten Sitzung im Herbst 2015 in Stuttgart.

Aufgabe und Zusammensetzung des Beirates
Über die Auswahl der Jahresthemen hinaus unterstützt der Beirat die Transferstelle darin, die Transferarbeit am tatsächlichen Bedarf der Praxis politischer Bildung auszurichten. Er diskutiert aktuelle Fragen und Herausforderungen, gibt Hinweise auf Themen und Entwicklungen aus unterschiedlichen, für die politische Bildung relevanten Bereichen und kommentiert die Arbeitsergebnisse der Transferstelle hinsichtlich der möglichen Schlussfolgerungen für die Praxis.
Im Beirat vertreten sind die Robert Bosch Stiftung mit der stellvertretenden Bereichsleiterin Bildung, Gesellschaft und Kultur, Ottilie Bälz, das aktuelle forum nrw mit seiner Leiterin Ulrika Engler, die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit ihrem Direktor Lothar Frick, die Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) mit ihrem Sprecher Prof. Dr. Thomas Goll, die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), diesmal vertreten durch das Bundesvorstandsmitglied Sara Alfia Greco, die Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung (LAAW) NRW mit ihrem Geschäftsführer Friedhelm Jostmeier, die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihrem Präsidenten Thomas Krüger sowie die Bertelsmann Stiftung mit der Projektmanagerin Sigrid Meinhold-Henschel, die Stiftung Mercator und der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) mit seinem Vorsitzenden Klaus Waldmann.

Ort der Beiratssitzung
Ein besonderes Flair erhielt die Beiratssitzung durch den Ort des Treffens, das SANAA-Gebäude, einem für seine außergewöhnliche Architektur preisgekrönten Bau am Rande des Weltkulturerbes Zeche Zollverein. Das mittlerweile von der Folkwang Universität der Künste genutzte Gebäude wurde nach einem Entwurf des Tokioter Architektenbüros SANAA errichtet und wird bestimmt von großen, asymmetrisch gesetzten Fensterflächen, Lichthöfen, Glaswänden und Sichtbeton. Dabei eröffnet die lichte Bauweise ständig wechselnde Ausblicke auf die umgebende Stadt und das angrenzende Gelände der Zeche Zollverein. Neben der angenehmen Arbeitsatmosphäre, die das Gebäude bietet, entspricht dessen Offenheit und Transparenz auch symbolisch dem Vorhaben der Transferstelle, Ein- und Überblicke zu ermöglichen.

Die Transferstelle politische Bildung
Die im Herbst 2014 gegründete Transferstelle politische Bildung setzt mit ihrem praxisorientierten Angebot Impulse für eine stärkere Vernetzung von empirischer Wissenschaft und politischer Bildung. Sie will die Wahrnehmung empirischer Wissenschaft in der Praxis verbessern, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis unterstützen und den Austausch innerhalb empirischer Wissenschaft anregen. Letztlich dient die Arbeit der Transferstelle damit der Professionalisierung und Weiterentwicklung der Praxis politischer Bildung und soll zu einer stärkeren Wahrnehmung politischer Bildung in Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit beitragen. Die Transferstelle politische Bildung ist ein Projekt des Transfer für Bildung e.V. und wird gefördert aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Foto:
Beirat-erste-Sitzung-2015.jpg (1 MB)

Bildunterschrift:
Teilnehmende der ersten Beiratssitzung (v.l.n.r.): Thomas Krüger (Bundeszentrale für politische Bildung), Ulrika Engler (aktuelles forum), Lothar Frick (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg), Sara Alfia Greco (DVPB), Ottilie Bälz (Robert Bosch Stiftung), Sigrid Meinhold-Henschel (Bertelsmann Stiftung), Friedhelm Jostmeier (LAAW) und Prof. Dr. Thomas Goll (GPJE).



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