Transferstelle politische Bildung

Expert_innenrat diskutiert zum Thema Kooperationen

Am 6. September 2017 traf sich der Expert_innenrat der Transferstelle politische Bildung im Haus der Technik in Essen. Nach einem Einblick in den aktuellen Arbeitstand der Transferstelle diskutierten die Expert_innen Fragen zum aktuellen Jahresthema „Gemeinsam stärker!? Kooperationen zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule“, auch im Hinblick auf die anstehende Jahrestagung am 20. und 21. November in Bochum.


v.l.n.r.: Dr. Wohnig, Dr. Steiner, Prof. Dr. Münderlein, Dr. Becker, Prof. Dr. Bremer, Prof. Dr. Goll

v.l.n.r.: Dr. Wohnig, Dr. Steiner, Prof. Dr. Münderlein, Dr. Becker, Prof. Dr. Bremer, Prof. Dr. Goll

Am 6. September 2017 traf sich der Expert_innenrat der Transferstelle politische Bildung im Haus der Technik in Essen. Nach einem Einblick in den aktuellen Arbeitstand der Transferstelle diskutierten die Expert_innen Fragen zum aktuellen Jahresthema „Gemeinsam stärker!? Kooperationen zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule“, auch im Hinblick auf die anstehende Jahrestagung am 20. und 21. November in Bochum.

Auf Grundlage ihrer eigenen Forschung stellten Dr. Alexander Wohnig (Heidelberg School of Education), Dr. Christine Steiner (Deutsches Jugendinstitut), Prof. Dr. Regina Münderlein (Hochschule Kepten), Dr. Helle Becker (Transferstelle politische Bildung), Prof. Dr. Helmut Bremer (Uni Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Thomas Goll (TU Dortmund) den Mehrwert von Kooperationen schulischer und außerschulischer politischer Bildung heraus. Die aktuellen jugendpolitischen (Stichwort Demokratiebildung) und bildungspolitischen (Stichwort Ganztag) Herausforderungen seien ein dringender Anlass, über mögliche Kooperationsmöglichkeiten nachzudenken. Eine Demokratisierung von Schule sei, auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, wünschenswert. Allerdings wurden auch die Hindernisse thematisiert, die die Forscher_innen bei dem Thema identifizieren können. Der „Beharrungswille“ und die Ungleichheit der Systeme, die gegenseitige Unkenntnis über Bedingungen und Qualitäten, Inhalte und Methoden sowie unterschiedliche fachliche Einschätzungen über Ziele und Ausgestaltung politischer Bildungsangebote waren dabei einige der Themenpunkte.

Mit Blick nach vorne wurde überlegt, welche Schritte kurz- bzw. mittelfristig notwendig sind, um Kooperation zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule zu befördern und wie auf der Jahrestagung der Transferstelle politische Bildung Diskussionen befördert und auch mögliche Konfliktlinien thematisiert werden können. Die Transferstelle politische Bildung möchte jedenfalls dazu beitragen, den Fachdiskurs in Wissenschaft und Praxis zu diesem Thema zu vertiefen und zu verbreitern.

 

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