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Dr. Katrin Valentin erörtert in ihrem Beitrag zunächst unter Rückgriff auf erste Forschungsergebnisse, was das Phänomen Tutorials ausmacht. Im Anschluss daran werden Möglichkeiten angesprochen, wie Video-Tutorials für die politische Bildung genutzt werden können. Es lässt sich Anschluss an Peer-Education nehmen, Tutorials können zur Alphabetisierung genutzt werden und „Digital Citizenship“ kann ermöglicht werden.

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In der Publikation werden ausgewählte Ergebnisse der Arbeit der Transferstelle politische Bildung zum Jahresthema 2015 für die Praxis politischer Bildung vorgestellt. Neben der Vorstellung von Forschungsergebnissen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die politische Bildung enthält die Publikation auch einen ausführlichen Bericht über die Jahrestagung der Transferstelle „target="_blank"? Politische Bildung in der digitalisierten Welt. Forschungsergebnisse und Perspektiven für die Praxis“, die am 2. und 3. Dezember in Essen stattfand.

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Portraitfoto von Barbara Bichler
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Das Kooperationsprojekt „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ der Robert Bosch Stiftung GmbH und des Bundesverbands Soziokultur e.V. widmete sich innovativen Formaten der Demokratiearbeit an zehn Alltags- und Freizeitorten in ganz Deutschland und wurde von der Universität Bremen wissenschaftlich begleitet. Im Interview mit der Fachstelle politische Bildung geben die Projektbeteiligten Einblick in ihre Erfahrungen.

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Portraitfoto von Sebastian Bock
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Wenn ein Großkonzern bei einem zivilgesellschaftlichen Bildungsträger anruft und politische Bildung für seine Azubis anfragt, entstehen neue Fragen: Wer bestimmt die Inhalte? Wo verlaufen die Grenzen der eigenen Ansprüche? Sebastian Bock, stellvertretender Geschäftsführer beim Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) berichtet von den Erfahrungen aus der Kooperation mit Siemens – über Chancen, Kompromisse und die Erkenntnis, dass professionelle politische Bildung mehr ist als Methoden abzuarbeiten.

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Dr. Oliver Bokelmann ist wissenschaftlicher Referent am Arbeitsbereich Sozialpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Universität Münster. Aktuell forscht er dazu, wie die Wahrnehmung und Erfahrung rechter Bedrohungen das Engagement junger Menschen beeinflusst und wie dem begegnet werden kann. Im Interview beschreibt er außerdem Potenziale für politische Bildung durch die Kooperationen von Jugendhilfe und Schule.

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Portraitfoto Marcel Grieger
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Dr. Marcel Grieger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Schul- und Unterrichtsforschung an der Universität Göttingen. Im Bereich politischer Bildung sieht er Forschungsbedarf zu den Auswirkungen fachfremden und fächerübergreifenden Unterrichts sowie der Entwicklung und Überprüfung von Kriterien ‚guten‘ Unterrichts.

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Auch 2024 gehörten unsere Interviewformate zu den beliebtesten Beiträgen auf unserer Webseite. Wir stellen damit Wissenschaftler*innen und Forschungsergebnisse im Bereich politischer Bildung vor und haben die fünf meistgelesenen nochmal für Sie zusammengestellt.

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Dr. Manuel Hubacher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, das zugleich Teil des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA) ist. Im Interview gibt er Einblicke in seine Forschung zu schulischer politischer Bildung in der Schweiz. Forschungsbedarf sieht er vor allem im Themenkomplex Medien, digitale Demokratie und politische Bildung.

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Dr. Christian Boeser ist Akademischer Oberrat mit Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung am Lehrstuhl für Pädagogik der Universität Augsburg sowie Leiter des Netzwerks Politische Bildung Bayern. Im Interview berichtet er von einem aktuellen Projekt zur Förderung demokratischer Streitkultur und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis, die für ihn auch den Einbezug von Studierenden bedeutet.

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Britta Breser ist Professorin für Demokratiebildung am Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität Wien und Lektorin für Politische Bildung und Politikdidaktik im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik der Universität Graz. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit Verständnissen von politischen Prozessen, politischer Theorie, der Rolle von Bürger*innen in einer Demokratie und wie sich das Demokratische bildet.

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Dr.in Julia Thyroff ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, das Teil des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA) ist. Im Interview berichtet sie über die seit einigen Jahren flächendeckende Verankerung Politischer Bildung in der Sekundarstufe I in der Deutschschweiz und in welchem Verhältnis sie Politische Bildung zum Geschichtsunterricht sieht.

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Annette Sprung ist Professorin für Migration und Bildung und Leiterin des Arbeitsbereiches „Migration – Diversität – Bildung“ am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz. Forschungsbedarf sieht sie u.a. im Bereich informeller Lern- und Bildungsprozesse in alltäglichen Praxen von Menschen. Hierbei sollten insbesondere von politischer Bildung bisher weniger beachtete Menschen und Gruppen stärker einbezogen werden.

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Prof'.‘in Dr. Nadia Kutscher ist Professorin für Soziale Arbeit und Ethik an der Universität Vechta mit den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten Kindheit, Jugend und Internet. Für die Studie „Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0“ des Deutschen Jugendinstituts und der TU Dortmund hat sie die politische Beteiligung von Jugendlichen untersucht. Im Gespräch mit der Transferstelle politische Bildung berichtet sie über ihre Ergebnisse und deren Auswirkungen auf die politische Bildungsarbeit.

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Dr. Viktoria Spaiser stellt im Gespräch mit der Transferstelle politische Bildung zentrale Erkenntnisse Ihrer Studie „Neue Partizipationsmöglichkeiten? Wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund das Internet politisch nutzen“ vor. Dabei berichtet sie von E-Mail-Protestaktionen, der Motivation türkischstämmiger Jugendlicher zur politischen Internetnutzung und den Erwartungen Jugendlicher an politische Bildungsangebote im Netz.

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Eine aktuelle Veröffentlichung erleichtert Praktiker_innen den Umgang mit dem Phänomen der "Video-Tutorials": Die Handreichung für pädagogische Fachkräfte an Schulen und in der Kinder- und Jugendarbeit ist ein Ergebnis des Forschungsprojektes "Video-Tutorials im Internet" von Dr. Katrin Valentin.

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Foto von Dr. Katrin Valentin
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Ein Drittel aller Bundesbürger nutzt bereits sogenannte Video-Tutorials – kurze Erklär-Filme im Internet. Kann die Popularität dieses Formates auch für die politische Bildungsarbeit genutzt werden? Dr. Katrin Valentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, hat das Phänomen der Video-Tutorials untersucht und berichtet im Gespräch mit der Transferstelle über Themen, Produzent_innen und Rezipient_innen sowie die Einsatzmöglichkeiten in der schulischen und außerschulischen Bildung.

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